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Präsentation des touristischen Handlungsprogramms für die Gemeinde Pettstadt

Am 30. Juli fand die zweite Sitzung der ISEK-Lenkungsgruppe statt. Im Rahmen der Veranstaltung wurde den Anwesenden das touristische Handlungsprogramm für Pettstadt, das Geographie-StudentInnen der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen eines Seminars ausgearbeitet haben, präsentiert. Betreut wurden die zehn StudentInnen des Masterstudiengangs Kulturgeographie durch die CIMA Beratung + Management GmbH, welche auch mit dem Projektmanagement der Gemeinde betraut ist.

Innerhalb von vier Monaten untersuchten die Studierenden die touristische Situation vor Ort. Hierbei identifizierten sie sowohl Stärken und Schwächen als auch Chancen und Risiken. Auf Basis ausgearbeiteter Leitziele, wurden konkrete Projektvorschläge und Maßnahmen zur Verbesserung der touristischen Situation vor Ort konzipiert.

Die Projekte betreffen unter anderem den Bereich „Organisation und Kooperation“, in welchem als erster Schritt die Gründung eines örtlichen Arbeitskreises „Tourismus“ empfohlen wird.

 

Hervorhebung der Alleinstellungsmerkmale „Fähre“, „Schmied“ und „Rose“

Um die Gemeinde touristisch zu positionieren, sollen in den bereits im ISEK als Alleinstellungsmerkmal definierten Themenbereichen „Fähre“, „Schmied“ und „Rose“ authentische Angebote und Produkte in Kooperation mit örtlichen Partnern und Leistungsträgern entwickelt werden.

So wird empfohlen das Gelände an der Fähre als „Eingang in den Ort“ weiterzuentwickeln und die Verbindungsachse von der Fähre in den Ort durch bauliche Maßnahmen aufzuwerten. Um die zahlreichen Fahrgäste der Fähre in den Ort zu führen, könnte ein Themen-Rundweg mit Start an der Fähre konzipiert werden. Im Rahmen des Rundweges sollten die drei Themen miteinander verwebt und alle Besonderheiten der Gemeinde einbezogen werden.

Die Themen „Rose“ und „Schmied“ könnten zudem sowohl in der Ortsgestaltung, mittels eines Rosengartens, geschmiedeter Straßenschilder oder einer Bronzestatue des Pettstadter Schmieds, als auch im Rahmen von Veranstaltungen, wie einer Prämierung einer Rosenkönigin oder Schmiedeworkshops im Rahmen des Ferienprogramms, noch verstärkt aufgegriffen werden. Um bestehende Angebote zu kommunizieren soll eine Gemeinde-Imagebroschüre entwickelt werden. Besonders wichtig war es den Studierenden, dass die touristische Entwicklung stets im Einklang mit der Gemeindeentwicklung steht.

Die ISEK-Lenkungsgruppe bedankte sich für die Inspirationen und kreativen Ideen der Studierenden, die mit einem objektiven Blick über 50 Maßnahmen und Projekte präsentierten und hierdurch einen Impuls gaben. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem touristischen Handlungsprogramm und dem weiteren Vorgehen erfolgt nach der Sommerpause. Zum Abschluss erhielten die Studierenden nochmals eine kostenlose Fahrt mit der Pettstadter Fähre.

Projekte

Freiflächenentwicklung Fähre

Das Fährengelände soll zukünftig ein Naherholungsgebiet für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sowie zentraler Anziehungspunkt und Willkommensort für Besucher sein, der zur Erholung und Umweltbildung dient. Dazu ist vorgesehen, den Platz am Fährabgang auf der Pettstadter Seite aufzuwerten, indem eine Badstelle und eine Freiluftveranstaltungsstätte geschaffen wird. Zusätzlich soll ein Beobachtungsturm errichtet und ein Themenrundweg geplant werden. Auch der Fährbetrieb soll optimiert werden, indem die Fährinfrastruktur verbessert wird. Für Besucher werden an einem Infopoint Informationen zur Fähre, Rad- und Wanderwegen etc. bereitgestellt.

Für die Planung dieser Maßnahmen wurde das Büro ammermann.döhler beauftragt. Die Planung werden 2021 abgeschlossen und dem Gemeinderat vorgestellt.

Ansprechpartner: Annika Stintzing

Nachfolgend finden Sie weitere Beiträge zum Projekt.

„Öffentliches Grün“

Pettstadt soll grüner werden. Dafür hat sich die ISEK-Lenkungsgruppe in ihrer letzten Sitzung im Jahr 2020 ausgesprochen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger wollen wir Orte sammeln, die mit zusätzlichen Pflanzen, Blühflächen o.ä. aufgewertet werden können. Dazu erfolgt im kommenden Jahr ein Aufruf. In einer Arbeitsgruppe sollen dann Ideen gesammelt werden, wie diese Räume begrünt werden können.

Ansprechpartner: Annika Stintzing und Julia Fangauer

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